Kürbis Hautnah


Die Top 5 Hauteigenschaften

Hautglättend
Hautzellenschützend
Stärkt die Immunkraft der oberen Hautschicht 
Wundheilend
Unterstützt den Regenerationsprozess der Haut

Profil

Halloween kann uns nicht erschrecken

 

Pünktlich zum Herbst erfreut sich der orange-leuchtende Kürbis großer Beliebtheit.

Doch aus ihm lassen sich nicht nur Gerichte und Desserts sowie gruselige Dekos

 zum Halloween-Fest zaubern, sondern auch ideale Schönmacher für die Haut.

Und nicht nur das. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger…

Kürbis sagte man eine besondere Verbindung zur Sexualität und Liebesfähigkeit nach.

Daher, falls sich das Abendprogramm als nicht spannend genug erweist, Kürbis essen

und die Reste auf die Haut schmieren. Man ja es ja schließlich nie wissen…

 

Bei der Kürbisverarbeitung bleiben oft Kerne, Schale und/oder Fruchtfleisch beim Aushöhlen übrig.

In der Regel werden diese weggeschmissen. Doch mit diesen Resten kann man eine

herrliche und hochwertige frische Hautpflege zaubern.

Es ist vor allem das Fruchtfleisch und in den Kernen enthaltene Alpha- und Betacarotin, das den Kürbis für die Haut so wertvoll macht. Diese sekundären Pflanzenstoffe wandelt der Körper in Vitamin A um, das eine wichtige Rolle beim Aufbau der Hautstruktur spielt. Vitamin A fördert die Bildung von Hornzellen und unterstützt den Regenerationsprozess.

Kürbis enthält auch Vitamin D, das eine große Rolle bei der Einlagerung von Mineralstoffen spielt und die Zellatmung reguliert. Auch das reichlich vorhandene Zink unterstützt die Immunkraft der oberen Hautschicht und Enzyme fördern die Beseitigung von abgestorbenen Hautzellen. Insgesamt enthalten Kürbisse bis zu 100 unterschiedliche Wirkstoffe, von denen die Haut profitiert. Vitamin C stärkt die Zellstruktur der Haut und Zink hat eine wundheilende Wirkung.

Ich verwende für Masken und Peelings vorwiegend Hokkaido-Kürbisse, da deren Schale einerseits einen hohen Anteil an Carotin aufweist, anderseits nicht unbedingt entfernt werden muss.

Anwendung

Faltenfreies Kürbisgesicht

 

 

Besonders bei trockener und strapazierter Haut eignen sich die Reste des Fruchtfleisches. Die Reste klein schneiden und ganz kurz in sehr wenig Wasser oder Milch aufkochen (damit es weicher wird) und leicht auskühlen lassen. Wenn das Fruchtfleisch nur mit Wasser aufgekocht wurde, wenig vollwertiges Joghurt beimengen und auf die Haut auftragen. Bei Milch einfach direkt auf die Haut, Hals und Dekolleté auftragen. Lassen sie die Masse nicht zu sehr auskühlen, auch die Wärme fördert die Aufnahme der Inhaltstoffe und entspannt.

 

 

 

Vor allem in der kühlen Jahreszeit sollten wir auch an die mit Kleidung verdeckten Hautstellen denken. Unsere Unterarme z.B. brauchen auch Pflege und werden im Winter leicht trocken und fahl. Ich empfehle hier die mit einem Mixer zerkleinerten Kerne mit einem Schuss Kürbiskernöl und ein wenig Joghurt. Dieses sehr effiziente Unterarm-Peeling einfach über dem Waschbecken gut in die Haut massieren kurz einwirken lassen und mit lauwarmen Wasser abspülen. Dieses Peeling sorgt für gute Durchblutung und sichtbar glattere und weichere Haut. Natürlich können sie es auch an anderen Körperstellen, z.B. Beine anwenden.

 

 

Kürbiskernöl ist ein Wunderhautöl. Es beugt Falten- und Fältchenbildung vor und verwandelt rissige sowie schuppige Haut in eine samtweiche und gesunde Haut. Die Inhaltsstoffe des Kernöls bekämpfen freie Radikale, liefern und speichern Feuchtigkeit und helfen bei kleinen Entzündungen und Pickeln.

 

Kürbiskernöl sollte naturrein sein und wenn möglich von regionalen Herstellern stammen.  

Daher Kürbis essen, Reste auf die Haut auftragen und dann gibt’s garantiert Süßes statt Saures.